Dienstag, 14. Februar 2017

Testbericht W6 N8000 - 1

Testbericht Nr. 1 - W6 N8000 -


Dieser Post enthält Werbung mit meiner ehrlichen Meinung ;-)

Vor einigen Wochen klingelte an einem Nachmittag der Postbote und hiefte ein großes Paket in unseren Hausflur – es war die neue W6 N8000……




Nachdem ich mich nun einige Wochen selbst mit der Maschine befasst habe und auch schon viele Projekte damit genäht habe, hier nun mein erster Erfahrungsbericht. Da die Maschine sehr umfangreich ist, viel Zubehör und Funktionen hat, werde ich den Testbericht in Etappen schreiben. Hier nun heute der erste Teil:

W6 N8000 – Teil 1

Wie alle Nähmaschinen, die mir im Paket per Post zugehen, wurde auch die W6 N8000 gleich einem Funktionstest unterzogen. Also, alles erstmal auspacken (auf Grund des umfangreichen Zubehörs gar nicht so schnell erledigt), alle Stecker ordnungsgemäß einstecken, die Sicherung an der Nadel entfernen und das Gerät einschalten. Wie auch schon bei der 3300 exklusive fiel mir gleich das helle LED-Licht auf und mein erster guter Eindruck wurde bestätigt. Ein Stück Probestoff unters Füßchen gelegt und losgenäht…. Aber was hörte ich da? Ein für W6 völlig untypisches Schleifgeräusch. Ich war verunsichert, denn ich war es von der N3300 exklusive gewöhnt, dass man eigentlich hinsehen muss, um zu erkennen, ob  sie näht, denn gehört hat man sie eigentlich nicht. Ich war skeptisch, und schickte gleich am nächsten Tag eine Email an W6. Der Kundendienst antwortete prompt und freundlich und ließ mir ausführliche Tips zukommen, wie das Schleifgeräusch zu beheben sein könnte. Und was soll ich sagen? Ein paar wenige Handgriffe genau nach Anweisung, und alles war wieder leise wie ich es gewohnt war. Die schnelle Hilfe war wirklich super und ersparte mir ein Einschicken der Maschine, denn es war wohl wirklich nur eine Kleinigkeit, die vermutlich durch den Transport per Postauto im Argen lag.
Als alles wieder gewohnt ruhig lief, saß ich erstmal wie erstarrt vor der Maschine und war überwältigt von den Stichen und Einstellmöglichkeiten, die die W6 N8000 bietet. Viele tolle Zierstiche, Buchstaben und Zahlen kann die Maschine nähen. Bei der Schrift war ich skeptisch, denn meine bisherige Erfahrung mit anderen Herstellern hat gezeigt, dass die Buchstaben und Zahlen eher als Kennzeichnung von Wäschestücken etc. genutzt werden können, es rein optisch aber nicht wirklich schön aussah.

Bei der W6 N8000 gibt es sogar mehrere Schriftarten in wirklich toller Größe. Und auch das Nähbild ist wirklich toll und ich werde mit Sicherheit in nächster Zeit öfter diese Funktionen nutzen. Hier in kleines Beispiel:

Auch viele der Zierstiche habe ich ausprobiert und hier gilt:  Mit der passenden Nadel zum Stoff, der idealerweise mit einem leichten Stickvlies unterlegt ist, liefert die Maschine außergewöhnliche Ergebnisse, alle Bildchen sind sauber zu erkennen und schon beim Ausprobieren kamen mir sofort neue Ideen in den Kopf, wie ich mit Effektgarnen z.B. neue Kreationen schaffen kann.

Bis zu diesem Punkt ist mir nur ein kleiner Kritikpunkt aufgefallen. Wie auch schon bei der N3300 exklusive könnte das Fußpedal etwas hochwertiger und schwerer verarbeitet sein. Ich persönlich habe etwas Abhilfe geschaffen, in dem ich mir eine sehr günstige Fußmatte vom Möbelschweden untergelegt habe, so kann der Fußtaster nicht mehr wegrutschen und ich kann flüssig durchnähen.
Zum ersten Mal habe ich dann auch ohne Fußanlasser genäht. Es bedarf einer gewissen Eingewöhnungszeit, aber nach einigen genähten Metern hat man die Tastenkombination verinnerlicht und stoppt automatisch präzise das Nähen durch die „Grüner-Pfeil-Taste“. Hier war ich irritiert, dass es beim Betätigen des Rückwärtsgangs nur im Schneckentempo ging. Will man hier in Echt-Nähzeit auch rückwärts nähen, muss man auf den Fussanlasser umsteigen. Aber meist reichen ein paar wenige Stiche rückwärts ja aus, und das reicht ja dann auch mal in Schildkröten-Geschwindigkeit ;-)

Ich bin ja eine begeisterte Bedienungsanleitungs-Leserin und Video-Anschauerin ( Produktvideo von W6). Beides habe ich natürlich vor Benutzung ausführlich gemacht und mich sofort auf den im Video und der Anleitung erwähnten automatischen Fadenabschneider gefreut. Und was soll ich sagen?? Ich lieeeeeeebe ihn!! Ein Tastendruck und der Faden wird vernäht und automatisch abgeschnitten… Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ausprobieren, schätzen lernen, lieben!

Soweit mal Teil1 meiner Testphase. Ich habe viel Probestoff vernäht und ein wildes Faden- und Garnchaos angerichtet und habe bei keiner Naht, egal ob Zier- oder Nutznaht Schwachstellen erkennen können. Die Grundfunktionen sind klar, es kann jetzt also ans Eingemachte gehen, als nächstes nähe ich ein paar Projekte, die ich hier natürlich auch ausführlich zeigen werde…
Also, dranbleiben!!!